10er Marie

Herzlich Willkommen
beim ältesten Heurigen Wiens

Wer kennt ihn nicht – den ältesten Heurigen Wiens, der seit 1740 in Alt-Ottakring daheim ist?

Das unter Denkmalschutz stehende Haus ist seit dem Jahr 1993 im Besitz der Familie Fuhrgassl-Huber. Feine Heurigentradition wird nach wie vor gepflegt, viele prominente Gäste haben hier schöne Stunden verbracht – auch heute noch ist die 10er Marie Treffpunkt prominenter Künstler und Politiker.

Keller, Presse, Scheune, Winzerstube, Stüberl und G’wölb – unsere Räumlichkeiten bieten für Gruppen von 20 -200 Personen Platz. Private Festl’n werden im rustikalen und gemütlichen Ambiente sicherlich zum Erlebnis.

Selbstverständlich stammen die guten Tröpferl aus der eigenen Produktion vom ‚Weingut Fuhrgassl-Huber‘.

Das köstliche Heurigenbuffet bietet Hausmannskost vom Feinsten, wobei die Schnitzel oder Aufläufe zu den besonderen Spezialitäten zählen.

Während des Lockdown

TAKE-AWAY in der Buschenschank Fuhrgassl-Huber

Während dem Lockdown haben wir im Heurigen 10er Marie leider geschlossen!

Unser Schwester-Betrieb Fuhrgassl-Huber in Neustift am Walde 68, 1190 Wien hat jeden Freitag – Sonntag & Feiertags von 12 – 19 Uhr für Speisenabholung & ab Hof Weinverkauf geöffnet. Die Speisekarte finden Sie hier.

Vorbestellungen nehmen wir gerne per Mail unter buschenschank@fuhrgassl-huber.at oder zu folgenden Zeiten telefonisch unter 01/ 440 14 05  entgegen: Mo – Do von 10 – 15 Uhr

10er Marie

Die Geschichte der 10er Marie

Als 1740 die Buschenschank in Alt-Ottakring Nr. 10, damals noch Vorstadt, noch der Familie Haimböck gehörte, war sie schon ein sehr bekanntes und gern besuchtes Lokal. Und das nicht nur wegen der hervorragenden Weine und der Atmosphäre, sondern auch der wunderschönen Tochter der Haimböcks, Maria, wegen. So erhielt der Heurigen schon in jener Zeit seinen Namen: „10er Marie“.

Auch als Marie schon lang aus Wien weggezogen war und ihr Bruder Joseph das Lokal führte, blieb der gute Ruf erhalten und viele berühmte Persönlichkeiten kehrten gerne in der ’10er Marie‘ ein: Kronprinz Rudolf und sein Leibkutscher Bratfisch, Franz Schubert, Johann Strauß Vater, die Brüder Schrammel, Franz Lehar, Josef Weinheber, Emmerich Kálmán, Robert Stolz und der Wiener Liederkomponist Karl Föderl.

10er Marie

... bis heute

Seit 1993 befindet sich die „10er Marie“ im Besitz der Familie Fuhrgassl-Huber; Gerti Huber, eine der vier Töchter von Ernst und Gerti Huber sen. betreut den Traditionsheurigen.

Heute ist das unter Denkmalschutz stehende Haus ein letzter Rest des ‚Alten Ortes‘ mitten im städtischen Ottakring, eine Insel der Ruhe, die Entspannung vom Alltagsstress bietet. Prominente und Künstler genießen hier ebenso die Zeit; so wie Touristen und Gäste auf der Suche nach dem typischen ‚Wiener Heurigen‘.

So wie früher bietet die “10er Marie“ auch heute noch der Musik ein zu Hause. Von vielen schönen Liedern, die der „10er Marie“ gewidmet sind, ist  “Alt-Ottakring“ von Richard Czapek wohl das bekannteste geworden.

Bezirksgeschichte

Ottakring - die Perle im Wienerwald

Das heutige Ottakring wurde 1890/92 durch die Zusammenlegung von Ottakring und Neulerchenfeld begründet. Im Westen reicht es weit in den Wienerwald hinein (Wilhelminenberg, Gallitzinberg, Liebhartstal). Entlang der Thaliastraße dehnte sich in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts die dichte Besiedlung weit nach Westen aus – Arbeiterviertel entstanden, viele traditionsreiche Industrie- und Gewerbebetriebe siedelten sich in Ottakring an.

  • Ottakring

    9.Jht

    Schätzungen zufolge ist die Ottakringer Gegend seit dem 9. Jahrhundert besiedelt, erstmals tatsächlich urkundlich erwähnt wurde Ottakring Mitte des 12. Jahrhunderts im Zusammenhang mit einer Weingartenschenkung. Ein großer Teil der Gründe war damals in kirchlichem Besitz. Heute noch deuten Straßen- und Gassennamen die Lage der ehemaligen Weingärten an. So stammte z.B. der beste Wein aus der ‚Roterdstraße‘, in der sich unser Heuriger Sissi Huber befindet.

  • Ottakring

    17. und 18. Jhd

    Immer wieder wurde das Dorf am Rande des Wienerwaldes von Kriegswirren gezeichnet, und auch von Epidemien wie Pest und Cholera blieben die Ottakringer nicht verschont. Im Pestjahr 1656 starb ein Fünftel, 1679 und 1713 gar ein Drittel der Ottakringer Bevölkerung an der Seuche. 1835 zerstörte ein Großbrand 52 der 82 Häuser Ottakrings.